Dies ist die Kolumne "Highlights der Woche". Auch an mir geht viel vorbei, die Zeit ist halt sehr schnelllebig und man hat ja auch noch andere Sachen zu tun. Deshalb will ich mal versuchen, eine Serie zu etablieren, die die vegane Woche zusammenfasst. Vielleicht auch der eine oder andere Kommentar dazu, denn dies ist eine Kolumne. Das bedeutet, ich teile euch hier meine ganz persönliche Meinung mit. Bitte übernehmt diese nicht, sondern prüft die Quellen und macht euch eure eigenen Gedanken zum Thema.

Nach Hotdogs: IKEA bietet bald vegane Köttbullar an

Neue westfälische

Ich glaube, wir brauchen mal wieder Teelichte 🙂 Die leckeren Haferkekse sind auch seit Jahren alle und überhaupt. Ikea ist ja auch teils ein Tagesausflug zur Belustigung.

Vegan-Buletten statt SUVs!

welt

Hier mal eine große Schaufel voll Scheiße von jemandem, der aber auch gar nichts verstanden hat. Obwohl es nicht dransteht, ist der Schreibstil der einer Kolumne, also persönliche Meinung zu Unterhaltungszwecken. Klar soweit, jeder kann seine Meinung haben. Aber wie geht man mit sowas um, wenn jeder einzelne Satz ein Angriff ohne jede Grundlage ist? We geht man damit um, wenn man eine Meinung hört, die sich so sehr auf Vorurteilen und Bequemlichkeit gründet, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll? Ich gebe es ehrlich zu: Ich kann nicht mit Leuten oder Standpunkten umgehen, bei denen es nicht um Fakten geht, sondern um die Diskussion an sich. Die sich ein beliebiges Thema raussuchen und anfangen zu streiten.

Tierschützer fordern Schließung aller Schlachthöfe

Göttinger Tageblatt

Ein sehr neutraler Bericht über organisierte Protestaktionen von ARIWA, ganz interessant zu lesen. Ich bin natürlich direkt nach ganz unten und sehe: 0 Kommentare. Nix. Ich muss mich doch sehr wundern… Wo bleiben die hater?

Vegetarisch oder vegan im ersten Lebensjahr?

Infodienst Landwirtschaft BW

Vegane Säuglingsernährung, behandelt vom Infodienst landwirtschaft? Klar, das kann ja nur negativ ausfallen. Oder? Ein Blick lohnt sich! Wundert mich, warum mir das jetzt auf den virtuellen Schreibtisch flattert, der Artikel ist schon von Ende 2015.

Veggie: Rügenwalder Mühle erfolgreich mit Wurst aus Pflanzen

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Achtung Paywall, klick lohnt sich wahrscheinlich eher nicht. Nichtsdestotrotz ist das ein spannendes und vieldiskutiertes Thema. In dem Text, dem man noch frei lesen kann sagt der Geschäftsführer der Wurstfirma, sie würden sich an Kundenwünschen orientieren. Genau da liegt doch der Hund begraben: wir leben in einer kapitalistischen Marktwirtschaft. Firmen reagieren auf Kunden. Natürlich wollen diese uns auch steuern, damit sie billig produzieren und teuer verkaufen können. Leider funktioniert das bei 90% der Bevölkerung. ABER: dieses Beispiel zeigt: unsere Bemühungen sind nicht umsonst! Nun ja, zumindest die des Teils der veganen Bewegung, die nicht grundsätzlich auf Produkte verzichten, die mit diesem Teil der Industrie zu tun haben – was durchaus legitim ist.