Werter Leser,

dies ist ein Test für eine neue Kolumne: die Highlights der Woche. Auch an mir geht viel vorbei, die Zeit ist halt sehr schnelllebig und man hat ja auch noch andere Sachen zu tun. Deshalb will ich mal versuchen, eine Serie zu etablieren, die die vegane Woche zusammenfasst. Vielleicht auch der eine oder andere Kommentar dazu, denn dies ist eine Kolumne. Das bedeutet, ich teile euch hier meine ganz persönliche Meinung mit. Bitte übernehmt diese nicht, sondern prüft die Quellen und macht euch eure eigenen Gedanken zum Thema.

Ralf Moeller lebt jetzt vegan

welt

Finde ich jetzt persönlich natürlich gut, wenn Promis das so öffentlich kundtun. Gute Publicity und so. Eine kurze Suche nach Hintergründen hat allerdings nicht viel mehr ergeben, es scheinen wieder alle von der selben Quelle abgeschrieben zu haben.

McDonald’s Big Vegan TS: Der neue vegane Burger im Test

infranken

Der Artikel ist eher sachlich geschrieben, von daher gefällt mir der Ton dort ganz gut. Ich gehe mal davon aus, dass sich diese Neuigkeit in der veganen Szene eh schon herumgesprochen hat, also nichts großartig neues. Bleibt noch die Frage: findet ihr den Vorstoß von McDonald’s gut? Geht euch am Arsch vorbei?

Ich persönlich finde jede Initiative in diese Richtung gut, denn jeder Tropfen auf den heißen Stein trägt seinen Teil bei. Steter Tropfen höhlt die Birne, oder wie heißt es? Ich werde den Burger nicht probieren, denn ich möchte weder die Geschäftspraktiken vom Verteiler McDonald’s, noch die des Pattyherstellers Nestlé unterstützen.

Der vegane Avenger: Dr. Strange kämpft im echten Leben für Tiere

peta

Ich mag ja den Herrn Cumberbatch, deshalb freut mich diese Nachricht, auch wenn sie eigentlich schon im Herbst letzten Jahres breitgetreten wurde. Ihr müsst den Link nicht unbedingt besuchen, außer der Information in der Überschrift ist nicht viel mehr zu erwarten. Stilistisch eher die schnelle Kost.

Meghan und Harry wollen Baby Sussex vegan ernähren?

focus

Zu dieser Sternstunde des deutschen Journalismus fällt mir einfach nichts ein… Klickt nur auf den Link, wenn ihr gut drauf seid und sitzt. Auf eigene Gefahr!

PETA verleiht den „Vegan Food Award 2019“

peta

Ich wusste nicht, dass beide Aldis vegane Fischstäbchen haben… Muss ich mal nachschauen.

Mann schmuggelt veganer Freundin Milch ins Essen – und erlebt eine böse Überraschung

stern

Joa… Was sagt man dazu? Ich hatte in letzer Zeit auch wieder einige Erlebnisse mit militanten Fleischessern, die mir hinterher vorwerfen, ich wollte ihnen etwas aufzwingen. Es ist tatsächlich so, dass ich in diesem Feld zu den zurückhaltenden Menschen gehöre, die bestenfalls mal erzählen, was sie so machen. Wie jemand daraus einen Vorwurf konstruiert oder eine „Empfehlung“ macht, ist mir immernoch schleierhaft. Sollte ich auch mal drüber schreiben, passiert so 1-2 mal im Monat.

Interview mit Maurice Bäcker, dem Veranstalter des „Vegan Summer“ in Eckernförde und Travemünde

vegconomist

Ich finde es natürlich immer sehr cool, von anderen veganen Aktionen zu lesen. Speziell wenn es um Veranstaltungen geht, die unserer Ähnlich sind, interessieren mich Details und freut mich der Erfolg der Kollegen. In diesem Speziellen Fall muss ich allerdings sagen, dass mir die Aktion schon ein bisschen groß ist. Nun, jedem das Seine.

Genauso freut mich die Existenz eines veganen Magazins, das unseren Horizont erweitert. Aber auch hier muss ich wieder sagen, dass die Ausrichtung nett, aber nicht Meins ist. Die Konzentration auf das Wirtschaftliche sorgt irgendwie für einen gewissen Hipster Touch. Auch bei LeVegan gibt es natürlich die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Motivationen. Aber trotzdem sind wir uns doch ziemlich einig, dass der ethische Aspekt bei uns im Vordergund steht und wir uns eher um die kleinen Aussteller kümmern wollen. Mainstream ist genau das, was wir nicht wollen. Regional und alternativ, das ist eher unser Kurs.

Was sich alles verändert hat, seit wir vegan leben (Teil 1)

bevegt

Mal ein Podcast, auch nett. Leider habe ich aber absolut keine Zeit mehr für Podcasts, deshalb konnte ich den Inhalt nicht checken. Zuhause geht nicht, die Fahrt zur Arbeit ist glücklicherweise zu kurz – und generell bin ich eigenlich kein Fan von Podcasts. Der Grund ist ganz simpel: lesen geht schneller. Sehr häufig will ich gar nicht unterhalten werden, sondern bin einzig an der Information interessiert. Zeit totschlagen brauche ich nicht, denn mein Tag hat sowieso schon zuwenig Stunden.